
Dienstag, 02.09.2025
Im Vorfeld der Kommunalwahl luden der Integrationsrat Bielefeld und das Bielefelder Bündnis gegen Rechts zu einer Podiumsdiskussion mit allen Kandidat*innen demokratischer Parteien und Wählergemeinschaften ein. Dabei standen die Perspektiven zu den Themen Integration, Vielfalt, Teilhabe sowie der gemeinsame Einsatz für die Demokratie und gegen den Rechtsextremismus im Mittelpunkt.
Die sehr gut besuchte Veranstaltung fand am frühen Abend im Ratssaal, Neues Rathaus, statt.
Mit diesem Text hatten wir die breite Öffentlichkeit eingeladen:
Wir sind in großer Sorge um unsere demokratischen Grundwerte. Bielefeld steht für Vielfalt, Toleranz, Demokratie. Wir wollen unser Miteinander friedlich und respektvoll gestalten, auf der Grundlage der Achtung der Würde aller Menschen, die in Bielefeld leben. Rassismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit lehnen wir ebenso ab, wie alle Versuche zur Spaltung der Stadtgesellschaft.
Das haben die Menschen in unserer Stadt in großen Demonstrationen und Kundgebungen immer wieder gezeigt.
Mehr als 42% der Einwohnerinnen unserer Stadt haben eine Migrationsgeschichte, bei uns leben Menschen aus 160 Ländern friedlich zusammen. Gemeinsam mit dem Integrationsrat hat der Hauptausschuss im letzten Jahr mit großer Mehrheit einen umfassenden Beschluss zur Weiterentwicklung der „Einwanderungsstadt Bielefeld“ gefasst. Ziel ist es, in allen Bereichen der Stadtgesellschaft und der Verwaltung die Bedingungen zu schaffen, die das Zusammenleben und -arbeiten weiter verbessert.
Damit haben Integrationsrat und Rat gemeinsam deutlich gemacht, dass in unserer Stadt kein Platz ist für Hass und Hetze oder „Remigrations“-Phantasien. Das soll auch nach der Kommunalwahl so bleiben!
Teilnehmende Oberbürgermeister*in-Kandiat*innen
(in alfabetischer Reihenfolge ihrer Nachnamen):
- Dr. Christiana Bauer, CDU
- Michael Gugat, LiB
- Dominik Hallau, Die Grünen
- Ingo Nürnberger, SPD
- Lena Oberbäumer, Die Partei
- Dr. Onur Ocak, Die Linke
- Jasmin Wahl-Schwentker, FDP wird vertreten von Jan Maik Schlifter, Kreisvorsitzender FDP
Eine gemeinsame Veranstaltung des Integrationsrates der Stadt Bielefeld und des Bündnis gegen Rechts Bielefeld.
Ausschlussklausel: Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.
