Mythos Neutralität – Demokratie stärken, Teil III: Demokratische Verwaltung mit Haltung

Mittwoch, 27.05.2026

In der dritten Folge unserer Veranstaltungsreihe zum „Mythos Neutralität – Demokratie stärken“ geht es darum, wie die öffentliche Verwaltung ihre Beschäftigten dabei unterstützt, die demokratische Grundordnung aktiv zu verteidigen. Was wird unternommen, die Mitarbeitenden entsprechend zu schulen und sie im Alltag zu unterstützen? Wie können Verwaltung und Zivilgesellschaft zur Stärkung der Demokratie kooperieren?

Diskussionspartner*innen sind die Dezernentin für Schule/Bürger/Kultur/Sport Birgit Beckermann sowie Vertreter*innen des Personalrats der Stadt Bielefeld. Unsere Veranstaltung will Verwaltung und Zivilgesellschaft zu diesen Fragen in den Dialog bringen.

Demokratische Verwaltung mit Haltung

Die Kommualverwaltung ist ein zentraler Grundstein der Verteidigung demokratischer Werte. Mitarbeitende sind verpflichtet, sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes zu bekennen und für deren Erhaltung einzutreten. Die kommunale Verwaltung darf nicht für oder gegen einzelne Parteien arbeiten; sie muss unparteiisch sein.

Das darf nicht mit „Neutralität“ verwechselt werden. Es kann keine Neutralität gegenüber Feinden der Demokratie geben. Das Grundgesetz schützt und unterstützt Engagement gegen Angriffe auf demokratische Grundwerte. Genau diese verteidigt die Zivilgesellschaft und wird dabei vom Staat unterstützt.

Programm

18:00 Uhr
Begrüßung, Vorstellung des Programms, kurzer Rückblick auf unsere bisherigen Veranstaltungen

18:15 Uhr
Aktueller Austausch in Gesprächsrunden: Was passiert bei euch bezüglich Neutralisierungsdruck und Rechtsruck?

18:45 Uhr
Input: Dezernentin Birgit Beckermann: Bekenntnis zur Demokratie – Pflichten und aktuelle Herausforderungen der Verwaltung

19:00 Uhr
Input: Personalräte Patrick Potthoff/Frederik Richts: Verwaltung mit Haltung: Wie treten wir alltäglich für die Demokratie ein? Wie kann sich Verwaltung demokratisch weiterentwickeln?

19:15 Uhr
Gesprächsrunden in Reaktion auf die Inputs: Was braucht die demokratische Zivilgesellschaft von der Verwaltung? Wie kann die Zivilgesellschaft die demokratische Verwaltung unterstützen?

19:45 Uhr
Plenum: Offener Austausch

20:15 Uhr
Ausklang an Stehtischen

20:45 Uhr
Ende

umfangreiche Sammlung mit Informationen und Links zum Thema „Mythos Neutralität“

Eine gemeinsame Veranstaltung des Bündnis gegen Rechts Bielefeld und der Bielefelder Initiative „Wir müssen reden“ in Kooperation mit der Volkshochschule Bielefeld.

Ausschlussklausel: Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.