Kundgebung Freitag, 17. April 2026
18.00 Uhr, Jahnplatz Bielefeld
Die extreme Rechte ist eine Gefahr für unsere Freiheit und den Zusammenhalt der Gesellschaft.
In Bielefeld wollen am 17. April wieder Neonazis, Reichsbürger*innen und Verschwörungsgläubige durch die Stadt marschieren. Nicht zum ersten Mal. Durch Fahnen mit Friedenstauben zeigen die Coronaleugnenden ein vermeintlich harmloses Erscheinungsbild. Aber: In der Vergangenheit wurde auf Transparenten mit dem Unwort der „Remigration“ die Vertreibung unserer Nachbar*innen und Kollegen gefordert. Entlang der Themen der AfD heizten die Redner dem Publikum ein oder ließen Politiker der Partei gleich selbst dort reden.
Hinter den Veranstaltungen steht die Gruppe „Bielefeld steht auf“. Auf deren Internetpräsenz werden täglich rassistische und antisemitische Ressentiments und extrem rechte Verschwörungsmythen verbreitet.
Alle, die nicht ihrem überkommenen Frauen- und Familienbild entsprechen, sollen an den Rand gedrängt werden.
Soziale Sicherungen wollen sie abschaffen. Sie spalten die Gesellschaft und hetzen die Menschen gegeneinander auf. Wir sind aber darauf angewiesen, uns gegenseitig zu helfen.
Menschen mit Zuwanderungsgeschichte erklärt die extreme Rechte zu Sündenböcken für soziale Probleme und will sie des Landes verweisen. Etwa 40 Prozent der Menschen in Bielefeld haben einen Migrationshintergrund, die meisten mit deutschem Pass. Dadurch würden Menschen ihrer Zukunft beraubt, Familien, Freundeskreise und Nachbarschaften auseinandergerissen.
Ob Wohnungsnot, Klimawandel, Gewalt gegen Frauen oder soziale Ungleichheit, es gibt viele Probleme in unserem Land. Aber sie werden nicht durch das Anheizen von Hass, Neid und Gewalt gelöst.
Dazu braucht es Engagement, Zusammenhalt und Solidarität.
Dafür gehen wir in Bielefeld auf die Straße.

Der bekannte Karnevalswagen von Jacques Tilly mit dem großen Fisch und dem Motto „Wir sind mehr!“ wird uns dabei begleiten.
Kommt alle und teilt gern diesen Aufruf!

